Spot on

Installation von Maria Eitle-Vozar in der aktuellen Ausstellung

Kreis 13

 

 
… «Man lebt, man flickt und verbessert und baut sein Leben und macht es manchmal kaputt; nach einer Zeit merkt man aber, dass es, so wie es aus Fehlern und Zufällen zusammengesetzt ist, nicht mehr verändert werden kann.» Aus Sándor Márai, Das Vermächtnis der Eszter.

Das Prinzip Kartenhaus befindet sich in einem äusserst labilen Gleichgewicht. Ein Fehlgriff, und alles stürzt in sich zusammen. Der totale Misserfolg ist der Preis für den Bruch mit der geltenden Ordnung, das Chaos die Antwort auf den Einbruch des Unzulässigen in die unveränderlichen Gesetzmässigkeiten des Alltäglichen.

Wir alle setzen auf Kartenhäuser, in denen unsere Träume, Hoffnungen und Wünsche wohnen. Kitten sie stets von neuem, wollen Erinnerungen und Emotionen festhalten. Schönheit und Zerbrechlichkeit, Aufbau und Zusammenbruch sind Erinnerungen und Hoffnung zugleich. Aus den Scherben entstehen wieder Kartenhäuser. 

Die Zerbrechlichkeit des gebrannten Tons und Porzellans entspricht der Fragilität des Kartenhauses, der verbindende Kitt übernimmt tragende Bedeutung.

Halbkugel Acrylglas Ø90 cm x 45 cm, Höhe 150 cm

Porzellan, Ton, engobiert, gebrannt 1200°C, einzelne Objekte ca. zwisachen 5 cm x 5 cm x 5 cm bis 10 cm x 10 cm x 30 cm, Fortlaufende Installation aus einzelnen Objekten, ca. 10-20-30 cm x 10-20-30 cm x 10-20-30 cm.         

Installation-Shot aus der Ausstellung Meike Entenmann 2017

Meike Entenmann Intallation Galerie Art Forum Ute Barth



Kunstbulletin

Artikel von Dominique von Burg zur Ausstellung von Maya Vonmoos in der Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich 2016


 

frühere Spots:

 


Bitte schicken Sie mir mehr Infos: