Pressemeldung (Archiv)

Frühere Pressemeldungen:

 


7. Kunstförderpreis

Young Art Award < 33, 2015/16

Ausstellung der Gewinner und Gewinnerinnen

Preisverleihung und Bekanntgabe des Publikumslieblinges am 17. September

Gewinner des diesjährigen Young Art Awards sind 4 junge Künstler und Künstlerinnen aus 4 Ländern:

Giuseppe Aiello (Thaf), Schweiz

Patrizia Kränzlein, Deutschland

Mahroo Movahedi, Iran

Marko Ubovic, Serbien

In diesem Jahr durfte zum ersten Mal das Publikum seinen Lieblingskünstler wählen.

Gewinnerin des Publikumspreises ist Mahroo Movahedi

Jeder ist sehr konsequent in seiner Arbeit und zeigt sehr spannende interessante Arbeiten. Gezeigt werden unter anderem digitale Prints, klassische Lithographien, Zeichnungen, aber auch Arbeiten mit Graffiti-Spraylack oder Holzreliefs.

Ute Barth vergibt den Kunstpreis nun bereits zum siebten Mal. Junge, am Anfang ihrer Karriere stehende Künstler und Künstlerinnen bekommen so die Gelegenheit, ihr Werk mit der Unterstützung und besonderen Förderung der Galerie in professionellem, internationalen Rahmen engagierten Kunstsammlern zu zeigen. Der erste Schritt dazu ist diese Ausstellung zur Saisoneröffnung der Zürcher Galerien.

Ana Pais Oliveira, Marie von Heyl, Meike Entenmann und Ana Handick sind Beispiele für bisherige Preisträgerinnen Gewinnerinnen, die – durch den Young Art Award unterstützt – mittlerweile eine beachtliche internationale Karriere starten konnten. Ihre Arbeiten sieht man nicht nur in der Schweiz, sondern bereits auch in Deutschland, England, den USA, Japan und Südamerika.


Ausstellung bis 23. Oktober

Galerien-Wochenende der Zürcher Galerien

Samstag/Sonntag 22./23. Oktober 11-17 Uhr


Live-Performance der Gewinnerin des Publikumspreises Mahroo Movahedi

am Sonntag, 23. Oktober 15 Uhr


Öffnungszeiten der Ausstellung

Mi – Fr 11-18.30 Uhr, Sa 12-16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung


Maya Vonmoos

One Person Show 31. März bis 14. Mai 2016

 

Pressemeldung zur Ausstellung MAYA VONMOOS @ART FORUM UTE BARTH

MAYA VONMOOS

One Person Show in der Galerie ART FORUM UTE BARTH, Zürich

Am 31. März ist die Vernissage der Ausstellung von Maya Vonmoos in der Galerie ART FORUM UTE BARTH, im Zürcher Seefeld.

Die gebürtige Bündnerin Maya Vonmoos stellt zum ersten Mal bei Ute Barth in Zürich aus. Gezeigt werden ganz neue Arbeiten auf Papier zusammen mit einigen Skulpturen und Videos. So ist es möglich sich in die Welt der Künstlerin einzuleben.

Maya Vonmoos ist bisher vor allem bekannt für ihre digitalen Arbeiten, die Videos und die Skulpturen.

1953 in Chur geboren, hat sie ab 1992 als grossräumige Metallplastikerin in New York schnell erkannt, welch ungeahnte Möglichkeiten der Computer für ihre Kunst bietet. Eine Ausbildung am Pratt Institute brachte sie mit den Spezialisten der Game Industry zusammen – ihre technischen Kenntnisse setzte sie bald in eigenen Animationsfilmen und computergenerierten 3D -Skulpturen um. 2002 in die Schweiz zurückgekehrt, schuf sie auf Aluminium geätzte Arbeiten und konnte so die Welten ihrer Videos einfangen. In einem Roche-Neubau von Herzog/De Meuron konnte sie dies dann auch in grösserem Rahmen umsetzen und eindrucksvoll zeigen.

Nun ist die Künstlerin wieder einen Schritt weiter gegangen. Bei Ute Barth zeigt sie erstmals in einer Solo Show Arbeiten auf Papier, welche in ihrer räumlichen und kompositorischen Grundstruktur auf Computerentwürfe zurückgehen. Die Computerprogramme ermöglichen es Maya Vonmoos, die traditionellen, gewohnten Perspektiven zu verlassen, eigene virtuelle Welten zu erkunden – und nicht zuletzt, uns als Betrachter mitzunehmen.

Da die Künstlerin, die an den Kunstakademien von Genf und Florenz die Technik der Aquarell-Malerei studiert hat, kopiert bei den neuen Werken nicht einfach am Computer konstruierten Vorlagen, sondern sie transformiert und verändert sie. Beim Umgang mit Farbe und Pinsel auf dem Papier entsteht eine völlig neue Bildsprache: eine Symbiose von auf den ersten Blick widersprüchlichen Gebieten, Maschine und Hand, Rationalität und Poesie, Technik und Kreativität des Malens, Linienstruktur und Farbfluss.

Die Ausstellung zeigt deutlich, dass der Computer für die Künstlerin lediglich ein Instrument und ein Teil des Arbeitsprozesses ist,  sich auszudrücken. Er ist ein heutiges, phantastisches Instrument um Kunst zu schaffen, ein Instrument, auf dessen Tastaturen neue Räume geschaffen werden können – und von Hand über die Unendlichkeit des binären Systems in jene der malenden Gesten, der zufälligen Wasserfälle oder Sternkonstellationen erweiterbar sind. Videokunst und Malerei verbinden sich auf wunderbare neue Weise.

Symphonien wie aus einer anderen Welt.


Die Ausstellung dauert vom 31. März bis 14. Mai.

Die Künstlerin ist an der Vernissage 31. März 18-20 Uhr anwesend und wird im direkten Gespräch interessierten Besuchern ihre Arbeiten erklären.


ÖFFNUNGSZEITEN WÄHREND DER AUSSTELLUNG

Mi- Fr 12 – 18.30 Uhr Sa 12-16 Uhr, sowie nach Vereinbarung


ORT

Galerie ART FORUM UTE BARTH

Kartausstrasse 8 CH-8008 Zürich (Seefeld)

www.artforumutebarth.com  info@utebarth.com


Wir schicken Ihnen auch sehr gerne weiteres Text- und Bildmaterial zu:

info@utebarth.com


Artikel in der Seesicht vom März 2016

Solo Show in der Galerie ART FORUM UTE BARTH in Zürich

Solo Show @ Galerie ART FORUM UTE BARTH in Zürich

Einladungskarte MAYA VONMOOS in der Galerie ARTFORUMUTE BARTH in Zürich (Schweiz) Vonmoos_InvitationCard02

 


Auswahl Bilder MAYA VONMOOS

Bilder sind frei zum Download im Zusammenhang mit Berichten über die Ausstellung und Erwähnung des Copyrights: Maya Vonmoss/Art Forum Ute Barth, Zürich

für zusätzliche Bilder oder den Pressetext

wenden Sie sich bitte direkt an die Galerie 0443802711 oder info@utebarth.com
 

Maya Vonmoos Arbeit auf Papier - ausgestellz in der Galerie ART FORUM UTE BARTH Zürich

Titel: Voyager 01

Jahr:   2015

Technik: Aquarelle/Acryl auf Büttenpapier

Grösse: 25 x 40 cm

Maya Vonmoos Arbeit auf Papier - ausgestellt in der Galerie ART FORUM UTE BARTH Zürich

Titel:   Celestial Geometry_03

Jahr:   2016

Technik: Aquarelle auf Büttenpapier

Grösse: 76 x 56 cm

Maya Vonmoos Skulptur - ausgestellt in der Galerie ART FORUM UTE BARTH Zürich

Titel:         Planetary System

Jahr:         2010

Grösse:     Höhe: 28 cm, Breite: 29 cm, Tiefe: 27 cm

Technik:   3D-computergeneriert, ausgeführt in 3D-Printing

Material:   Kunststoff

Auflage:     1

Maya Vonmoos Arbeit auf Papier - ausgestellt in der Galerie ART FORUM UTE BARTH Zürich

Titel: Cosmic Order

Jahr:   2015

Technik: Aquarelle auf Büttenpapier

Grösse: 70 x 50 cm (gerahmt)

für zusätzliche Bilder oder den Pressetext

wenden Sie sich bitte direkt an die Galerie 0443802711 oder info@utebarth.com

Wir schicken Ihnen gerne alles zu.

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die Galerie im Zürcher Seefeld-Quartier
BEST OF - 20 Jahre Galerie ART FORUM UTE BARTH

ART FORUM UTE BARTH



> Bilder frei zum Download für Journalisten im Zusammenhang mit der Berichterstattung zur Galerie


Zur Geschichte     Facts  / Eckdaten

Ute Barth – Kindheit in Deutschland, Matura in Davos (Schweiz), Studium in Zürich (Romanistik, Kunstgeschichte und Publizistik, Abschluss mit dem Lizentiat)

berufliche Erfahrung: Erwachsenen-Weiterbildung: Kunstgeschichts-Kurse konzipiert und geleitet von Ute Barth, fast 10 Jahre im Auktionshaus Germann Zürich (Schätzungen, Katalogisierung, Auktionen, Beratung),  regelmässige Vorträge und Podiumsteilnahmen zu Themen der Kunstgeschichte und des Kunstmarktes

1995 Gründung der Galerie ART FORUM UTE BARTH in Zürich Art Forum Ute Barth, als Forum für Galerie, Art Consulting und Wissen zur Kunst

2001 Umzug der Galerie von Zürich Witikon näher ins Zentrum neue Räume in historischem Riegelhaus aus dem 17. Jh. im Zürcher Seefeld (Kartausstrasse 8 CH-8008 Zürich) Galerietätigkeit wird ausgebaut Messeteilnahmen (Chicago, Miami, Bologna, Köln, New York, Seoul, Zürich) Förderung junger Künstler Vertretung von ausgewählten Künstlern aus der Schweiz, Deutschland, Italien und den USA

2004 zur Galerie kommen Edition und Verlag (Herausgabe von Publikationen und Originalgrafik)

begleitend zur Galerie-Arbeit Vorträge und Seminare von Ute Barth –

eigens konzipierte Weiterbildung in Sachen Kunst – speziell für Kunden und Sammler – unter dem Motto FIT FOR MODERN ART

Beratung und Begleitung bei Kunst am Bau Projekten Stiftungsrätin in Stiftungen im Kunst- /Kulturbereich

Mitgliedschaften: CINOA, Verband Schweizer Galerien (AGS) und Verein Die Zürcher Galerien (dzg.ch)

Informationen zu Galerie und Programm

Ausstellungen / Vernissagen / Messen Einzelausstellungen zeitgenossischer KünstlerInnen, die durch die Galerie vertreten werden Gruppenausstellungen mit Klassischer Moderne und Zeitgenössischer Kunst in einer Gegenüberstellung. regelmässige Teilnahme an ausgewählten Messen im In- und Ausland

Hintergrundwissen / Seminare / Programm FIT FOR MODERN ART / Offene Ateliers (Atelierbesuche) Galerie-Künstler/ Förderung von besonders herausragenden KünstlerInnen  Künstler wie Judith Trepp, Maria Eitle-Vozar, Maja Vieli-Bisig, Hans Schnorf, Lucia Coray, Peter Wechsler und Sarah Plimpton zeigen in Ihren Werken eine solche Qualität, dass sie den Vergleich mit Internationalen Stars der Kunstszene nicht scheuen müssen. Ihre Werke warden immer wieder von Ute Barth Arbeiten von “Klassikern” wie Robert Motherwell und Cy Twombly gegenübergestellt. Auch die ganz ganz junge

In den Ausstellungen der Galerie und auf Internationalen Kunstmessen wie der ART CHICAGO, ART MIAMI oder der KUNST in Zürich stellen wir diese auch zusammen aus – und das ist recht spannend und zeigt viele neue Bezüge. Ute Barth ist der Meinung, dass es wichtig ist, gute Qualität zu kombinieren und mit echter Leidenschaft Sammlungen aufzubauen.

Investment-Beratung und Schätzungen für Nachlässe, Versicherungen, Sammlungen Gewisse Kunstwerke können auch gute Anlagen sein. Wenn man sich auskennt, kann absoluter Kunstgenuss auch noch das Vermögen vergrössern. Kunst kennt kein Grounding und kein Insolvenzverfahren. Aber man muss den Internationalen Kunstmarkt gut kennen und Kunstwerke beurteilen können.  Ute Barth berät Kunstsammler persönlich und sehr direkt..

Kunst am Bau-Projekte, Teilnahme bei Jurierungen etc. Mit Unterstützung von Partnern aus dem Bereich Projektleitung – von der Analyse bis zur Ausführung.

Beratung für Firmen und Private Sammler / Coporate Collections / Private Collections Konzepte und Sammlunsbetreuung für Private, aber auch für öffentliche Institutionen und Firmen

Ana Pais Oliveira

 

Preisträgerin des Biannual Young Art Awards < 33, 2014

 

Die aktuelle Pressemeldung finden Sie unter : http://www.utebarth.com/presse.htm

hier finden Sie auch Bilder zum Download und frei zur Veröffentlichung bei Beiträgen zur aktuellen Ausstellung

 

 

Einladungskarte zur Vernissage vom 28. August 2014 17-20 Uhr
201408_InvitationCard_YAA2014_Seite 1 201408_InvitationCard_YAA2014_Seite 2

 

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Ana Pais Oliveira @ Galerie ART FORUM UTE BARTH, 2014

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Ana Pais Oliveira @ Galerie ART FORUM UTE BARTH, 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ausstellung in der Galerie ART FORUM UTE BARTH, ab 17.5.2014

AusZeichnungen mit Anna Handick, Marie von Heyl und Dieter Kränzlein

Der Titel der Sommer- Ausstellung in der Galerie ART FORUM UTE BARTH spricht für sich: Gezeigt werden Zeichnungen und aus Zeichnungen hervor gegangene Werke von drei KünstlerInnen, die allesamt in ihrer Karriere schon zahlreiche Auszeichnungen verdient und erhalten haben.

Anna Handick und Marie von Heyl sind beides Preisträgerinnen des von der Galerie ART FORUM UTE BARTH zweijährlich ausgeschriebenen Young Art Award < 33, einem Förderpreis für KünstlerInnen unter 33 Jahren. Marie von Heyl erhielt die Auszeichnung bereits 2007/2008 und ist seither die Kunstkarriereleiter beständig nach oben geklettert – mit Auszeichnungen und Stipendien in Japan, England und Deutschland.
Anna Handick, die regelmässig zwischen Südamerika und Europa hin und her pendelt, hat den letzten Preis 2011/2012 erhalten. In ihrer Arbeit verschmelzen die beiden Kontinente zu etwas Neuem, Packenden. Bei den ausgestellten Papierarbeiten greift Anna Handick in der Materialität traditionell zu Tusche, Feder und Pinsel, lässt dann aber in ihren Installationen die „Zeichnungen“ auch im Raum weiterleben.
Marie von Heyl zeigt neu sozusagen digitale, am Computer hergestellte Zeichnungen, die Bezug nehmen auf genau die Arbeiten, die seinerzeit in der Preisträger-Ausstellung 2008 erstmalig gezeigt wurden (die Serie „Welten“). Dieter Kränzlein zeichnet – als Bildhauer – im Stein und erschafft mit dem Stein Arbeiten auf Papier. Statt Farbpigmente benutzt er dabei Steinpulver und Marmorstaub.
Zu den ausstellenden KünstlerInnen:

Anna Handick (1985, Nürnberg) verblüffte und überzeugte mit vielschichtigen Arbeiten als sie 2012 den Young Art Award der Galerie ART FORUM UTE BARTH gewann. Schon während des Studiums der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg reiste Anna Handick oft nach Guatemala und liess sich von der dortigen Kultur und Natur inspirieren. Heute wohnt und arbeite sie in Managua (Nicaragua) und Nürnberg. Die Zeichnungen von Anna Handick sind Auseinandersetzungen mit Räumen und Strukturen. Sie zeichnen sich durch Sorgfalt, Detailtreue und Einfallsreichtum aus und vermögen beim Betrachter mannigfaltige Assoziationen auslösen. In der Ausstellung zeigt Anna Handick Zeichnungen, die aus kleinsten Elementen aufgebaut sind und zu komplexen Figuren und Gestalten wachsen, die an Behausungen von Tieren und Phantasielebewesen erinnern. Daraus erwachsen mit verschiedensten Materialien installative Arbeiten und Objekte.

Marie von Heyl (1981, Stuttgart) zeigt in der Ausstellung Werke aus der Serie „Cabinet“. Die Serie von Digitaldrucken entstand mit Hilfe des 3D Programmes Sketchup. Dort entdeckte die Künstlerin das „Warehouse“ – ein riesiges Online-Archiv an Kreationen, die von anderen Sketchup Benutzern zur Verfügung gestellt werden. Fasziniert von dem Gedanken eines virtuellen objet trouvé begann Marie von Heyl digitale Installationen zu bauen. Eine besondere Faszination wirkten dabei jene Dinge aus, die schon in der materiellen Welt nur eingeschränkt funktional und in der digitalen Welt erst recht überflüssig sind: Nippes, Gerümpel und Souvenirs. Ihre Drucke ergänzt die Künstlerin mit einer Videoarbeit, die ebenfalls auf Zeichnungen beruht und einen weiteren spannenden Einblick in das Schaffen von Marie von Heyl gibt. Die junge Künstlerin lebt und arbeitet zur Zeit in Berlin, wo sie gerade den Deutsche Bank Award in Fine Art bekommen hat.

Dieter Kränzlein (1962, Stuttgart) ist bekannt für seine Steinskulpturen. Dass er auch Arbeiten auf Papier macht, gilt noch als Geheimtipp. Auch an Messen, wie 2012 an der Art Miami, haben wir bisher vor allem seine wunderschönen Skulpturen aus Muschelkalk und Mamor gezeigt. Während andere Künstler Farbpigmente auf das Papier auftragen, sind es bei Dieter Kränzlein feinste Marmor- und Steinpartikel, die er mit Bindemittel auf Papier bringt. Die schwerste und leichteste Gattung der Kunst, Stein und Papier, werden so vereint. Die Formen und Strukturen der Bilder finden Anlehnungen in den Steinskulpturen: Die geschichtete und rauhe Oberfläche des Mooser Muschelkalksteins und die ruhige und elegante Struktur des Marmors gilt es auf dem Papier zu entdecken.

Die Ausstellung gibt einen Einblick, mit welchen Medien junge Künstler sich zur Zeit im Umfeld der Zeichnung bewegen und wie die Zeichnung mittels neuartiger Kombination von Papier und Stein alle Grenzen sprengt.

 


 

Sarah Plimpton

Die bekannte New Yorker Künstlerin Sarah Plimpton zeigt ab 22. März in der Galerie ART FORUM UTE BARTH ihre neuesten Gemälde auf Tyvek.
Sarah Plimpton hat für die Ausstellung Arbeiten aus New York mitgebracht, die ihr Streben nach Balance im abstrakten Bild zum Ausdruck bringen. Gemalt auf Tyvek, einer Mischung aus Flies und Stoff, sind den Werken eine einzigartige Optik eigen.
Wichtigstes Gestaltungselement in der Kunst sind für Sarah Plimpton Farbflächen, Kontraste und Formen. Die Flächen stossen gegeneinander und arbeiten mit der Thematik von Zusammendrängen, gegenseitigem Durchdringen und Ergänzen. Schlussendlich interessiert Sarah Plimpton das Finden von Gleichgewichten. In zwei verschiedenen Werkgruppen wird dies dem Betrachter deutlich. Einerseits werden Formen und Figuren vor schwarzem Hintergrund gezeigt. Die beinahe gegenständlich wirkenden Elemente, die sich jedoch nicht mit etwas bestimmten assoziieren lassen, berühren sich nicht. Dennoch wirken sie als Grosses Ganzes und ergänzen sich zur perfekten Bildharmonie. In einer zweiten Werkgruppe scheint der schwarze Hintergrund selber zur Figur zu werden. Die an Landschaften erinnernden Gebilde spielen mit dem Schwarz und betonen eine gegenseitige Beziehung, ein Positiv und Negativ, ein Yin und Yang, ein Geben und Nehmen.
Geboren wurde Sarah Plimpton in New York. Nach ihrem Studium am Smith College in Northampton, Massachusetts, studierte sie an der Harvard Medical School in Cambridge. Bei einem langjährigen Aufent-halt in Paris verkehrte sie mit Tal Coat und De Staël. Plimpton arbeitet neben der Malerei schon von Anbe-ginn sowohl im Gebiet der Radierung als auch der Typographie: In ihren Werken setzt sich die Künstle-rin mit der Beziehung zwischen Wort und Bild oder Schreiben und Malen auseinander. Sarah Plimpton ist nicht nur erfolgreich als Künstlerin tätig sondern auch als Schriftstellerin. In ihren Künstlerbüchern vereint sie ihre beiden Leidenschaften: Kunst und Literatur. Zudem hält sie erfolgreich Lesungen und regelmässig werden Gedichte und Texte von ihr veröffentlicht. Die Werke von Sarah Plimpton sind in zahlreichen wich-tigen öffentlichen Sammlungen vertreten wie zum Beispiel im Metropolitan Museum of Art in New York oder im Museum of Fine Arts in Boston.
Im Kabinett wird die Solo Show von Sarah Plimpton von zwei Zürcher Künstlern ergänzt: Die Malerin und Musikerin Maja Vieli-Bisig zeigte Ende 2013 eine Einzelausstellung in der Galerie Art Forum Ute Barth. Unter den Werken befand sich der Bleistift-Zyklus „Grundrisse“. Aufrisse von Schachteln und Verpackun-gen setzte sie eins zu eins um. In der aktuellen Ausstellung zeigt Maja Vieli-Bisig ihre neusten Weiterent-wicklungen dieser Thematik, Multiples aus Aluminium, die sich, wie Sarah Plimpton, mit dem Thema Fläche und Form beschäftigen.
Hans Schnorf, welcher mit seiner One-Person-Show an der Kunst Zürich 2013 grosse Aufmerksamkeit erweckte, zeigt ein Werk mit dem Titel „Peanuts“. Kleinformatig kommen die schwarzen Formen auf weis-sem Hintergrund in langen Reihen daher und erinnern in ihrer Form – auch ohne vorher den Titel des Werkes gelesen zu haben – an Erdnüsse. Doch das Werk handelt von viel mehr, als nur von Erdnüssen. Ähnlich wie Erdnüsse, sind wir Menschen auf den ersten Blick einander ähnlich und gleich und es offenbaren sich erst bei genauerer Betrachtung und beim Kennenlernen die einzelnen Individuen mit eigenen Ecken und Kanten.

Die beiden Zürcher Künstler und Sarah Plimpton sind spannende Beispiele für Künstlerpersönlichkeiten, die ihre eigenen Grenzen sprengen und uns in ihren Bann ziehen – über alle Grenzen hinaus.

 


Maja Vieli-Bisig

Soloshow in der Galerie ART FORUM UTE BARTH, 26. Oktober bis 23. November 2013

Am Galerienwochenende der Stadt Zürich eröffnet die Galerie ART FORUM UTE BARTH die Soloshow der Zürcher Künstlerin Maja Vieli-Bisig. An der internationalen Messe für Gegenwartskunst „Kunst 13 Zürich“ nimmt die Galerie ART FORUM UTE BARTH mit einem umfassenden Stand teil und präsentiert zusätzlich in einer One-Person-Show den Zürcher Künstler Hans Schnorf.

Maja Vieli-Bisig ist nicht nur Künstlerin sondern auch Musikerin. Sie malt Bilder, die von der Musik ausgehen. Jedoch nicht auf eine intuitive Art und Weise sondern auf der Grundlage gleicher Gesetzmässigkeiten von Musik und Malerei. Mit der Verbingund von Musik und Farbe steht sie in einer Kunst-Tradition, die bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurückreicht.

Schon in der Biographie von Maja Vieli-Bisig lassen sich ihre heutigen Ansätze erkennen. Bis 1975 besuchte sie die F + F Schule für experimentelle Gestaltung in Zürich. Gleichzeitig absolvierte sie die Ausbildung zur Lehrerin der klassischen Gitarre und unterrichtete lange an der Jugendmusikschule Zürich. Seit 1991 widmet sie sich vollumfänglich der Kunst, welche sie auf ihrer zweiten Leidenschaft, der Musik, basiert.

Auf den ersten Blick werden die Bilder von Maja Vieli-Bisig in die monochrome Farbfeldmalerei eingeordnet. Erst bei näherer Betrachtung werden die bildenden Strukturen erkannt, welche den Bildern Tiefe und Raum verleihen.

Wegweisende Impulse gab Maja Vieli-Bisig das Buch „Lebensordnungen. Farbe, Form, Ton als Offenbarung“ von August Aeppli. Dieses kann jedoch nicht als eine Art Leseanweisung für Maja Vieli-Bisig’s Bilder gelten. Der  Theorie von Aeppli entsprechend, unterstreichen ihre Bilder das Gemeinsame von Farbe und Ton. Beides sind Elemente, die auf Schwingungen basieren. Dieses System bildet den ordnenden Rahmen für Maja Vieli-Bisig‘s Schaffen, der jedoch nicht einengt, sonder viel Raum eröffnet. Wie der Ton innerhalb eines Systems genau fixiert ist und – je nach Instrument – dennoch ganz unterschiedlich klingen kann, ist auch die Farbwirkung in den Gemälden wandelbar. Sämtliche Arbeiten von Maja Vieli-Bisig erhalten so eine individuelle Intensität und Tiefe.

Im Bleistift-Zyklus „Grundrisse“ wird eine witzige und humorvolle Seite der Künstlerin sichtbar. Aufrisse von Schachteln und Verpackungen, eins zu eins umgesetzt, kommen uns irgendwie bekannt vor, überraschen und verwirren zugleich und regen zum Assoziieren an. Anhand der formalen Verfremdung bekannter Alltagsgegenstände thematisiert Maja Vieli-Bisig so Grenzen zwischen Fülle und Leere, Abstraktion und Gegenständlichkeit.

Wie jedes Jahr bietet die Galerie ART FORUM UTE BARTH an der  internationalen Kunstmesse Kunst 13 Zürich spannende Einblicke in das Galerienprogramm. Als Highlight dieses Jahres präsentiert die Galeristin Ute Barth zusätzlich mit einer One-Person-Show den Künstler Hans Schnorf.

Die Galerie ART FORUM UTE BARTH zeigt an der Messe ausgewählte zeitgenössische Künstler in direktem Dialog mit Künstlern der Klassischen Moderne. Zudem werden neben bereits weit bekannten Künstlern wie Dieter Kränzlein, Judith Trepp, Maria Eitle-Vozar, Esther Roth, Peter Wechsler, Lucia Coray, Hans Thomann oder Susanna Niederer auch aufstrebende NachwuchskünstlerInnen wie zum Beispiel Iryna Pryval vorgestellt. Die so entstehenden Gegensätze werden bewusst inszeniert und führen zu einer neuen, unverbrauchten Betrachtung von Kunst.

Zum ersten Mal zeigt die Galerie ART FORUM UTE BARTH dieses Jahr an der Messe eine One-Person-Show des in Zürich lebenden und arbeitenden Künstlers Hans Schnorf. In seinen Bildern, in denen man sich verlieren kann, geht es um Raum, Weite und Stille. Sie sind Antworten auf die heute allgegenwärtige Flut von Bildern und Tönen und werden an der Kunst 13 Zürich eindrücklich zeigen können, welch grosse Ruhe und Gelassenheit sie auch in grösstem Trubel zu verbreiten vermögen.

BILDMATERIAL

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ArtForumUteBarth_MajaVieli_1

Maja Vieli-Bisig, „c“ aufgehellt und Grundton verstärkt, 2013
Farbstift auf Papier, 50 x 40 cm
© ART FORUM UTE BARTH
 
 
 
ArtForumUteBarth_MajaVieli_2
 
Maja Vieli-Bisig, „g“ mit Ober- und Untertönen, 2013
Acryl auf Holz, 60 x 60 cm
© ART FORUM UTE BARTH
 
 
 
ArtForumUteBarth_MajaVieli
 
Maja Vieli-Bisig, „Doppelseitig“, 2011
Bleistift auf Papier, 40 x 30 cm
© ART FORUM UTE BARTH

 
ArtForumUteBarth_HansSchnorf
 
Hans Schnorf, Terrain vague, 2013
Acryl auf Leinwand, 95 x 315 cm
© ART FORUM UTE BARTH

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TRANSPARENT

Die Vernissage findet am Donnerstag, 29.8.2013, 17 – 20 Uhr statt
Ausstellung zur Saisoneröffnung der Zürcher Galerien Innenstadt

vom 29. August bis 28. September 2013, in der Galerie von Ute Barth
mit Kunstwerken aus Glas, Acrylharz und Papier, Objekten, Installationen von anerkannten Künstlern aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Griechenland.

Zur Saisoneröffnung der Zürcher Galerien der Innenstadt lädt die Galerie ART FORUM UTE BARTH  zum Galerie-Fest in den sommerlichen Skulpturen-Garten. Eröffnet wird die Ausstellung zum Thema „TRANSPARENT“. Gezeigt werden ausgewählte Arbeiten von Maria Eitle-Vozar (Schweiz), Meike Entenmann (Deuschland), Dieter Kränzlein (Deutschland), Susanna Niederer (Schweiz), Vera Rothamel (Schweiz), Costas Varotsos (Griechenland) und Peter Wechsler (Österreich). Sie alle beschäftigen sich schon seit langem mit Sichtbarkeit und der (Un)Möglichkeit transparenter Kunst.

Das Wort TRANSPARENT steht – nicht nur in der Kunst – für differenzierte Qualitäten von Durchsicht. Transparenz wird erwünscht und schliesst Verborgenes aus. In unserer heutigen Umgebung stellen transparente Materialien blickdichtes Material in den Schatten. Angestrebt werden grosse Fenster, lichtdurchflutete Häuser und gläserne Fassaden. Die Kunst widerspiegelt den Wunsch nach allgegenwärtiger Transparenz aktueller denn je. Die Group Show im ART FORUM UTE BARTH vereint verschiedene künstlerische Auseinandersetzungen mit der Thematik und zeigt, wie breit in der aktuellen Kunstszene mit Transparenz gearbeitet wird.

Zu den einzelnen ausstellenden Künstlern:

Maria Eitle-Vozar wurde von dem Buch „Unsichtbare Städte“ von Italo Calvino inspiriert. Die entstandenen Türme mit Acrylglas-Scheiben wachsen schräg und unregelmässig in den Himmel. Die „unsichtbaren“, transparenten Türme sind wie Erinnerungen. Sie ragen aus dem versunkenen Stadtpanorama heraus. Sie sind aus durchsichtigen Scheiben gebaut und bleiben dennoch geschlossen und beständig. Sie sind fast nicht sichbar und doch da. > Mehr Informationen

Die neue Werkreihe von Meike Entenmann spielt mit Nähten die in schmalen Strängen singulär in transparentes Kunstharz eingegossen sind. Rote Nähte, die sich in wellenartigen Linien mal verdichtend und mal lösend von oben nach unten bewegen und sich schließlich in einem farbintensiven Quast als tropfenartiger Abschluss bündeln.

Zusammen mit dem Titel „Getropfte Gedanken“ assoziiert das Werk den Verlauf von Gedankensträngen, einem Spiel aus innerlich ablaufenden Prozessen und unterschiedlichen Verläufen, die sich mal annähern, mal voneinander entfernen, Suche und Zielstrebigkeit ausdrücken und schließlich gebündelt und wirkungsvoll nach Aussen an die Oberfläche treten. Ein ungewöhnlicher künstlerischer Blickwinkel auf unsere Gedankenwelten, denen unsere Entscheidungen zugrunde liegen und die unsere Handlungen formen. Mehr Informationen  > Wikipedia

Die steinernen Skulpturen von Dieter Kränzlein sind weit bekannt. Die neu entstandene Serie aus Kunststoff überrascht. Ähnlich in der Formfindung wie ihre steinernen Vorgänger verblüffen die Acrylglas-Skulpturen mit ihrer völlig andersartigen Raumwirkung. Aus gegossenem Kunstharz bestehend schimmern die kompakten Formen wie Eis. Damit greifen sie eine Art von Transparenz auf, wie sie in der Natur gefunden und kaum festgehalten werden kann.  > mehr Informationen  > Wikipedia

Auch bei Susanna Niederer, die gerade von einer Ausstellung in Japan zurück ist,  ist Transparenz im Zusammenhang mit Ellipsen ein immer wieder kehrendes Thema. Sie zeigt grossformatige, ruhige – fast meditative Papierarbeiten.  > Mehr Informationen

Vera Rothamel, die gerade auch in der Kunsthalle Luzern zu sehen ist, ist zum ersten Mal zu Gast in der Galerie von Ute Barth. Die in Zürich lebende Luzernerin arbeitet seit einigen Jahren an der Thematik von Durchsicht und der dadurch möglichen Vielschichtigkeit. Zum geplanten Übereinanderlagern beliebig vieler durchsichtiger PVC-Folien kommt der Zufall hinzu. Durch Bewegen der Bildflächen entstehen ungeplante Farbformationen. Diese ergänzt die Künstlerin mit Akzenten und setzt Formen, die entfernt an Blumen und Blüten erinnern. Die Durchsichtigkeit ist Grundlage der Formen und Farben, die sich Schicht für Schicht überlagern, verdecken und wieder freigeben.  > Mehr Informationen  > SI (aktuelll)

Ebenfalls zu Gast in der Ausstellung TRANSPARENT ist der in Griechenland lebende und arbeitende Bildhauer Costas Varotsos, der für seine riesengrossen Glas-Skulpturen in freier Natur berühmt ist. Varotsos war bereits für Italien und Griechenland an der Biennale in Venedig vertreten.
Er arbeitet vorwiegend mit Glas, Stahl und Stein. Die intensive Energie, welche das Mineral Glas ausstrahlt sowie die Transparenz, mit welcher Glas das Licht durchströmen lässt, faszinieren ihn. Die gezeigten Skulpuren für den Innenbereich sind kombiniert mit Metall, welches dem Glas den Weg zu weisen scheint.   > Mehr Informationen (englisch)  > YouTube   > Wikipedia

Das ganze letzte Jahr hat sich Peter Wechsler dem Glas gewidmet.  Der Herstellungsprozess wurde

von ihm nach historischen Vorbildern entwickelt. Die Weissglas-Platten bearbeitet er exakt mit dem Diamantschreiber und färbt sie mit Emailfarbe (Schwarz, Weiß, Gelb, Rot und Blau) ein. So erreicht er bei der Transparenz von Glas einen verblüffenden Höhepunkt und macht sie zu einem essentiellen Bestandteil seiner Objekte. Mehrere bearbeitet Glasplatten werden hintereinander gestellt und ergeben so ein variables Wandbild oder Objekt. Es entfaltet sich eine in die Weite gestaffelte Tiefe, die durch das Verschieben der Gläser auch verändert werden kann.  > Mehr Informationen

BILDMATERIAL

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Galerie Art Forum Ute Barth_1

Galerie Art Forum Ute Barth
© ART FORUM UTE BARTH
 

ArtForumUteBarth_MeikeEntenmann_GetropfteGedanken

Meike Entenmann, Getropfte Gedanken, 2013, Garn, Polyesterharz
Mehrteilige Werkreihe von 160 bis 60 x 4 x 3 cm
© ART FORUM UTE BARTH
 

ArtForumUteBarth_MeikeEntenmann_GetropfteGedanken2

Meike Entenmann, Getropfte Gedanken, 2013, Garn, Polyesterharz
Mehrteilige Werkreihe von 160 bis 60 x 4 x 3 cm
© ART FORUM UTE BARTH
 

ArtForumUteBarth_PeterWechsler

Peter Wechsler, Ohne Titel, 2012
Mehrteilige Glasarbeit, 45 x 30 x 10
© ART FORUM UTE BARTH
 

ArtForumUteBarth_Rothamel

Vera Rothamel, Layer Player, 2013
Acryl auf PVC Folie, 100 x 70 cm
© ART FORUM UTE BARTH
 

ArtForumUteBarth_Varotsos

Costas Varotsos, Spirale
Stahl, lackiert, Glas, manuell Gebrochen
15 x 50 x 30 cm
© ART FORUM UTE BARTH

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Ausstellung BLAU in der Galerie ART FORUM UTE BARTH, Zürich vom 30.5 – 6.7.2013

Die Vernissage findet am Donnerstag, 30. Mai 2013, 18 – 20 Uhr statt.

Download des Textes als pdf: 201304_MEDIA_INFORMATION_BARTH_ZURICH

BLAU

mit Pierre Alechinsky, Ursula Baur, Francis Bott, Maria Eitle-Vozar, Esther Roth, Hans Schnorf und Hans Thomann

Nachdem Ute Barth im Jahr 2000 „die BLAUE Ausstellung“ gezeigt hat, wo unter anderem Francis Bott, Pierre Alechinsky, aber auch Yves Klein vertreten waren, folgt nun die zweite Ausstellung zur Thematik der kühlen, tiefgründigen Farbe, die erwiesenermassen die Lieblingsfarbe von vielen Menschen ist.

Gezeigt werden Gemälde und Skulpturen der bekannten Künstler Pierre Alechinsky, Francis Bott, Maria Eitle-Vozar, Esther Roth und Hans Schnorf. Ursula Baur und Hans Thomann werden zum ersten Mal in den Galerieräumen des ART FORUM UTE BARTH ausstellen und bringen neue – teils ironische – Frage-stellungen zum Thema BLAU mit ein.

Wie BLAU vielfältig Hoffnung, Sehnsucht oder Melancholie ausdrückt, so differenziert wird auch in dieser Group Show dem Thema begegnet: BLAU als Farbe, als Stimmung, als Medikament oder Süssigkeit.
Eine Farbe – aber bunt.

Pierre Alechinsky (*1927 Brüssel, lebt und arbeitet in Bougival, Paris) gilt heute als einer der grossen noch lebenden „Klassiker“ des 20. Jahrhunderts. Als Mitbegründer der CoBrA-Gruppe in den 60er Jahren hat er – und gibt heute noch – entscheidende Impulse für die zeitgenössische Malerei. Pierre Alechinsky malt nicht nur, er ‚erzählt‘ Bilder und Geschichten durch seine eigenständige Kombination aus Bild, Form und  Text. Das Schaffen Alechinsky zeichnet sich durch eine ausdrucksstarke Linienführung aus. Die Bilder laden mit fabelhaften, skurrilen Wesen zum Entdecken ein. Die Farbe Blau ist wichtig bei ihm und die Farbkombinationen überraschen, brüskieren und verwundern.

Ursula Baur (*1944 Oensingen SO, lebt und arbeitet in Zürich) entwickelt ihre künstlerischen Arbeiten in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien, unter anderem mit Fäden, Sisal oder Stoff. Durchbrochene Kugeln und Schalenformen, die an Metamorphosen von Pflanzen erinnern, wirken in Kombination mit der Farbe Blau geheimnis- und verheissungsvoll. Ursula Baur arbeitet mit Farbpigmenten und Epoxidharz.

Francis Bott (1904 Franfurt am Main – 1998 Lugano) ist ein wichtiger Vertreter der École de Paris. Zu Beginn und zum Ende seiner Karriere arbeitet er surreal, in der Mitte seines Schaffens ist er bekannt für seine geometrischen und tachistischen Abstraktionen. Sein konzentrierter Farbauftrag mit dem Spachtel machten seine Werke berühmt. Im Zusammenhang mit seinen abstrakten Bildern ist er bekannt für sein kräftiges Blau, sodass man heute sogar von „Bott-Blau“ spricht.

Maria Eitle-Vozar (*1952 Kosice, lebt und arbeitet in Zürich) erschuf aus der Thematik BLAU einen Werkzyklus zum Thema Nordsee. Sie zeigt Wellen, Bohrtürme und Bohrkerne. Wie bei den immer wieder- kehrenden Motiven wie Leitern, Wasserspeichern und  Kartenhäusern geht es auch hier um Stabilität, Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit, den Menschen in der Natur und in seiner Geschichte. Die Wellen in Raku-Technik sind abstrahiert zu kleinen kompakten Einheiten, die sich nebeneinander auslegen und sogar stapeln lassen. Die „Bohrinseln“ sind abstrakte Bronzeskulpturen,  prägend für das Bild der Nordsee und ein Sinnbild für die Kraft und Energie, die der Mensch der Erde entnimmt und die sein Umfeld prägt.

Der Stil von Esther Roth (*1943 Zürich, lebt und arbeitet in Zürich) hat sich langsam aber stetig von einer plakativen, gestischen Malerei hin zu einem von Ruhe und Regelmässigkeit geprägten Ausdruck entwickelt.  Gleich einem „Rückzug der Sinne in die Einfachheit der sich wiederholenden Bewegungen“, beschreibt Esther Roth  ihre Werke. Sie liebt das Spiel mit Material, Farbe und Form und schafft dabei ruhige, bewegende Kunstwerke.

Den leichtesten Zugang zu den Bildern von Hans Schnorf (*1961 Meilen, lebt und arbeitet in Zürich) findet man, so sagt dies der Künstler selbst, wenn man sich darin verliert. Ein bisschen so, wie wenn man einem Gedanken nachhangen würde oder in die Stille horcht. In den Bildern geht es um Raum, Weite und Stille. Sie sind Antworten auf die heute allgegenwärtige Flut von Bildern und Tönen.

Hans Thomann (*1957 Uzwil, lebt und arbeitet in St. Gallen), der bei Mario Merz in Salzburg studiert hat und renommierte Preise im In- und Ausland gewonnen hat, beschäftigt sich mit der Frage nach der Selbstrepräsentation und Wahrnehmung des Menschen. Hans Thomann zeigt in der Ausstellung neue Werke aus dem Jahr 2013 aus der Serie „Bei Risiken und Nebenwirkungen“. Ähnlich wie Damian Hirst greift Thomann sozialkritisch auf Medikamente als Darstellungsmittel zurück. Thomann giesst neben Viagra und Valium auch Smarties in Epoxydharz. Dass die blauen Pastillen lecker wirken, täuscht über die Tatsache hinweg, dass im Hintergrund giftige Pflanzen zu entdeckten sind. Thomanns Arbeiten sind frisch, verunsichern, faszinieren und begeistern, aber sie sind auch eine offene Kritik an denen, die sich heute mit Pillen von Innen her beständig neu zu designen versuchen.
Die Ausstellung im ART FORUM UTE BARTH lädt den Besucher ein, die Farbe Blau frei zu geniessen und ebenso neue Aspekte und Töne zum Thema zu entdecken und zu bestaunen.

Nachdenken, geniessen, sein.

Bildmaterial

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BARTH EITLE Wellen gestapelt

 
 
 
 
 
 
 BARTH EITLE Wellen
 
 
 
Maria Eitle-Vozar, Wellen, 2013, Raku-Keramik, gebrannt, gekratzt
Einzeln je ca. 20 x 20 x 7 cm, gestapelt ca. 20 x 20 x 35 cm
© ART FORUM UTE BARTH
 
 

BARTH SCHNORF Presse terrain vague-acrylic-canvas-2010-95x105cm

Hans Schnorf, Terrain Vague, 2010
Acryl auf Leinwand, 95 x 105 cm
© ART FORUM UTE BARTH
 
 
 

BARTH THOMANN Viagra

Hans Thomann, Viagra, 2012
Epoxydharz, Autolack, 62 x 40 x 25 cm
© ART FORUM UTE BARTH
 
Weiter Informationen:
http://www.utebarth.com/presse.htm

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Ausstellung SERIELL in der Galerie ART FORUM UTE BARTH, Zürich vom 27.3.-18.5.2013

Seriell

Lucia Coray, Kevin Finklea und Iryna Pryval

Das Serielle als Bildkonzept

Die Galerie Art Forum Ute Barth eröffnet am 27.3.2013 die Ausstellung „Seriell“ mit Kevin Finklea (Philapdelphia), Lucia Coray (Zürich) und Iryna Pryval (Nürnberg/München). Gezeigt werden Bilder und Objekte, die alle in ihren Variationen und mit der repetitiven Auseinandersetzung der seriellen Kunst zugeordnet werden können. Das Prinzip der Wiederholung als Stilmittel erhält beim amerikanischen Künstler Kevin Finklea eine besondere Bedeutung durch das Recycling schon verwendeten Materials und zwar nicht im Sinne der Resteverwertung, sondern im Sinne einer kreativen Montage. Für neue Werke greift Finklea zu Holzfragmente und bereits gemischte Farben früherer Projekte. Dieses Arbeitskonzept setzt er seit 2007 in seinen Wandobjekten um. Der Arbeitsprozess von Finklea, der durch die Adoption der vorgefundenen Formen und Farben entsteht, kann als seriell definiert werden, insofern dieser in einer Endlosschleife immer und immer wiederholt werden kann. Seine Bildsprache basiert auf der Auseinandersetzung mit der Minimal Art sowohl in Bezug auf die reduzierten geometrischen Grundstrukturen als auch auf die Logik der variablen Kombinationsmöglichkeit, der Raum- und Kontextbezogenheit. Das gezeichnete menschliche Gesicht ist das Leitmotiv Lucia Corays, das seit 1980 in unzähligen Variationen in ihrer Kunst auftaucht. Die anfänglich zeichenhaften Elemente, die in einem strengen Raster aneinander gereiht wurden, entwickelten sich zu stilisierten, abstrakten Gestalten, die immer komplexer übereinander gelegt wurden. Auf diese Weise gebildete Reihungen und Verstrickungen auf den überlappenden Schichten bilden eine dichte gitterähnliche Struktur. Die intensive Auseinandersetzung mit Folge, Verknüpfung und System, die inhaltlich die Frage nach dem Spannungsverhältnis zwischen Einzelnem und Vielen oder zwischen Individuum und Gesellschaft berührt, führte die Künstlerin zu einer Reduktion und Abstraktion der Bildsprache. In ihren späten Bildern arbeitet sie  mit einfachen geometrischen Formen und Kompositionsprinzipen abstrakter Landschaften, die sich aus Kreis- und  Kreuzformen oder vertikalen/horizontalen Strichen zusammensetzen. Im Dialog von Repetition und Abweichung von Formelementen und rhythmischen Farbzusammenstellungen wird der Blick des Betrachters zu einem irritierenden Erlebnis. Iryna Pryval, die als Meisterschülerin bei Professor Ottmar Hörl in Nürnberg studiert, beschäftigt sich durch eigentümliche Wiedergabe persönlicher Motive mit Alltagserfahrung und -wahrnehmung.  In Anlehnung an vergangene Kunstbewegungen wie die Pop-Art und der Hyperrealismus, welche durch das Spiel mit der Oberfläche und der Materialentfremdung die Repräsentation von Realität in der bildenden Kunst in Frage stellten, macht die Künstlerin das Verhältnis zwischen Ästhetik und Alltag zu ihrem Gegenstand. In ihren Arbeiten zeigt sie mit einer Prise Ironie wie einfach unser Alltag durch leichte Überhöhung der Farbe und Form verfremdet werden kann. Die farbige Abbildung eines Hundes, die ähnlich wie Duan Hansons Skulpturen so real deshalb auch so surreal aussieht, steht hier für das „Einfrieren des Blicks“ , der kurzzeitlich die Wahrnehmung des Betrachters irritiert und macht einen Einstieg zu einer imaginären Welt möglich. Die pastellfarbigen, grauen oder schwarzen „Faltenformationen“ leiten sich aus Abstraktion und Transformation eines barocken Faltenentwurfs ab, sie liegen oder räkeln sich über die Wände des Raumes und fesseln ihn. Das serielle Bildsystem, eine Kunststrategie der Moderne, haben viele Künstler seit Monet verwendet, um durch Wiederholungen und Variationen auf der strukturellen oder inhaltlichen Ebene herkömmliche visuelle Ausdrucksmittel, Materialien, Kompositionsschemata und sogar das Sehen und das Bild selbst in Frage zu stellen. In unserer Ausstellung seriell werden das Thema der Vielfältigkeit und die Bedeutung der Wiederholung als Stilmittel in der zeitgenössischen Kunst anhand drei ausgewählter, sehr unterschiedlicher Künstler sichtbar. Lucia Coray, Kevin Finklea  und Iryna Pryval stellen dabei jeweils die der Serie eigenen Verfahren von Wiederholung und Variation durch verschiedene Prinzipien dar.

Weitere Informationen:

http://www.utebarth.com/aktuell.htm https://artforumutebarth.com/ http://luciacoray.wordpress.com/ http://www.klassehoerl.de/hoerl/Iryna_Pryval_Arbeiten.html

Termine

Die Vernissage zur Ausstellung Seriell findet am 27. März von 18 – 20 Uhr statt. Die Ausstellung dauert bis zum 4. Mai 2013.

Bildmaterial

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300dpi Iryna_Pryval_Faltenformation_Grün
    
 
 
 
    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Iryna Pryval, Faltenformation, 2012, Flock, Kunststoff
Grössevariabel, 30x40x50 cm oder 40 x 40 x 70 cm
© ART FORUM UTE BARTH
 
 
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Kevin Finklea, Clipper Street 1967, 2013
Acryl auf Kirschholz, 17 x 29 x 10 cm
CHF 3500
© ART FORUM UTE BARTH
 
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Lucia Coray, Ohne Titel, 2013
Gouache auf Papier, 50 x 50 cm
2200 CHF
© ART FORUM UTE BARTH
 
 

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Iryna Pryval, Faltenformation, 2012
Flock, Kunststoff, Grösse variabel
30x40x50 oder 40x40x70 cm
© ART FORUM UTE BARTH

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 Ausstellung 29. November 2012 bis 26. Januar 2013

WINTER GROUP SHOW

Zum Jahresende, sozusagen als spannendes Finale, zeigt die Galeristin und Kunsthistorikerin Ute Barth eine bunte Mischung von Arbeiten sehr unterschiedlicher Künstlerpersönlichkeiten – es ist ein typischer Überblick auf das Galerieprogramm. Ute Barth zeigt im Dezember und Januar eine Gruppenausstellung hauptsächlich mit Arbeiten der von der Galerie vertretenen Künstler und Künstlerinnen. In der traditionellen „Winter Group Show“ wird ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ein kleiner Ausblick ins kommende Jahr gezeigt. Die Galerie-Künstler kommen aus den USA, Grossbritannien, Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz. Einige stehen am Beginn ihrer Karriere, andere sind bereits jetzt in wichtigen Museen vertreten und haben sich ihren Platz in der Kunstszene erobert. Neu im Programm – und dies bereits mit grossem Erfolg – ist die Gewinnerin des diesjährigen YOUNG ART AWARDS, die junge Bildhauerin Anna Handick. Ehemalige Preisträgerinnen des Förderpreises, wie Meike Entenmann (*1975, lebt und arbeitet in Köln) und Marie von Heyl (*1981, lebt und arbeitet zur Zeit in London) sind nun bereits bekannte Vertreter der jungen Generation, die im Galerieprogramm gleichberechtigt ihren Platz neben den etablierten (und zum Teil auch sehr berühmten) Künstlern, wie Jan Voss, Pierre Alechinsky, Richard Serra, Dieter Kränzlein, Peter Wechsler und Judith Trepp haben. Ute Barth liebt es, diese Gegensätze und Zusammenhänge zu inszenieren und die Betrachter herauszufordern. Die aktuelle Ausstellung, die am 29. November beginnt und bis Ende Januar 2013 gezeigt wird, widerspiegelt konsequent das Galerie-Programm: anspruchsvolle Kunst – aufbauend auf der Klassischen Moderne. Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Objekte. Im Riegelhaus von 1650 ist eine sehr typische, anspruchsvolle Ausstellung entstanden, alle Arbeiten haben Platz neben einander und stehen in einem spannungsvollen Dialog. Ausgestellte Künstler und Künstlerinnen: Gezeigt werden Gemälde, Arbeiten auf Papier, Original-Graphik und Skulpturen von Stephan Balkenhol, Lucia Coray, Piero Dorazio, Maria Eitle-Vozar, Meike Entenmann, Ute Haecker, Anna Handick, Dieter Kränzlein, Susanna Niederer, Esther Roth, Hans Schnorf, Judith Trepp, Verena Vanoli, Maja Vieli-Bisig, Jan Voss und Peter Wechsler. Preise von CHF 300.- bis CHF 20‘000.- >>Bildmaterial zur Ausstellung Kartenhaus CCIII-(0459)

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Ausstellung 13. Oktober-17. November 2012

Dieter Kränzlein

Skulpturen, Wandarbeiten, Werke auf Papier Unglaubliche Leichtigkeit des Steins Mit seinen neuesten Werken reduziert der Bildhauer Dieter Kränzlein die Schwere des Steines hin zu einer unglaublichen Leichtigkeit. Seine Skulpturen und Wandarbeiten sind vom 13. Oktober bis 17. November in der Galerie ART FORUM UTE BARTH in Zürich zu entdecken. Als ob Stein gebogen werden könnte, steigen die neuen segelartigen Werke von Dieter Kränzlein schwerelos empor. Die Grenzen des Materials werden bis an ihr Äusserstes ausgelotet. Die steinernen Segel scheinen sich in sanftem Wind zu blähen. Die schmale Form der Skulpturen verlangt ein vielseitiges Betrachten und lädt den Besucher dazu ein, um die Werke herumzugehen und sich von jeder Seite neue Imaginationsebenen eröffnen zu lassen. In der Auseinandersetzung mit den materialtypischen Eigenheiten des von Kränzlein bevorzugten Kalksteins greift Kränzlein auf die im Stein auftretenden Formen wie Streifen und Farbflächen, Bruchstellen, Schichtungen und Einkerbungen als Bildsprache zurück. Ihn interessieren dabei die Ausdehnung und die gleichzeitige Reduktion: Striche, rostige Farbflecken und Schichtungen gruppieren sich zudem durch die vom Künstler mit der Flex geschnittenen Einkerbungen in unzähligen Wiederholungen und gleichzeitig schaffen sie eine einheitliche Struktur. Der Stein erscheint leicht und entmaterialisiert. Steinkissen scheinen zu schweben, segelartige Skulpturen wirken wie vom Wind gebogen. Der Kalkstein ist ein aus vielen Komponenten bestehendes Sedimentgestein, das im Laufe der Zeit durch Materialablagerungen und Formung durch das Meer entstanden ist. Kränzlein verwendet für seine Arbeiten vorwiegend den Kalkstein aus den Steinbrüchen in Moos bei Würzburg und Rielingshausen. Dieser wird seiner Grundsubstanz entsprechend als Muschelkalkstein bezeichnet und zeigt eine besonders lebendige Oberflächenstruktur. Die dem Stein eigene organische Kombination aus Körnigkeit, Marmorierung, Vielschichtigkeit und Porosität, die geologischen Vorgänge widerspiegeln, wird in Kränzleins Werken in Linien und Punkte übersetzt, wobei diese in seriellen Wiederholungen und Variationen spannende Musterformen bilden. Es entsteht ein für jedes Werk einzigartiger Rhythmus. Die sinnliche Erfahrung von Material und Textur des Muschelkalksteins spielt eine wichtige Rolle bei der Betrachtung und beim tatsächlichen Be“greifen“ von Kränzleins Arbeiten. Es stellt sich aber auch die Frage nach Abstraktion, sowie künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten der Flächen und des Raumes. Repräsentative Fragen nach dem malerischen Mittel à la Mondrian werden aufgeworfen: Wie lassen Linien eine Struktur entstehen? Wie verhält sich eine Einzelform zur ganzen Fläche? Wie wird das Gleichgewicht der Komposition durch das System der Oberflächenstruktur erreicht? Abweichungen und Wiederholungen der Motive als sinnliches Erlebnis. Kraenzlein1

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Presse-Meldung vom 17. August 2012 Saisoneröffnung der Zürcher Galerien (Innenstadt) und Neue Ausstellung vom 30. August bis 29. September 2012 in der Galerie ART FORUM UTE BARTH Solo Show  –  Anna Handick, Preisträgerin 2012   Young Art Award <33 Eintauchen in eine imaginäre menschenleere Welt Mit der diesjährigen Saisoneröffnung der Zürcher Galerien der Innenstadt präsentiert die Galerie ART FORUM UTE BARTH eine Ausstellung von Anna Handick, der diesjährigen Preisträgerin des Young Art Award für Künstler unter 33 Jahren. Die international agierende Galeristin Ute Barth vergibt den Young Art Award bereits in fünfter Folge. Junge, am Anfang ihrer Karriere stehende Künstler und Künstlerinnen bekommen die Gelegenheit, ihr Werk mit der Unterstützung und Förderung der Galerie in professionellem, internationalen Rahmen engagierten Kunstsammlern zu zeigen. Der erste Schritt dazu ist diese Einzelausstellung zur Saisoneröffnung. Barbarella Meier, Marie von Heyl oder Meike Entenmann sind Namen bisheriger Gewinnerinnen, welche – durch den Young Art Award unterstützt – mittlerweile international ausstellen und eine beachtliche Karriere machen. Mit der Saisoneröffnung der Zürcher Galerien der Innenstadt öffnet auch das schmucke Riegelhaus der Galerie ART FORUM UTE BARTH nach der Sommerpause wieder seine Pforten und lädt ein, im lauschigen Skulpturengarten die sympathische junge Künstlerin Anna Handick kennen zu lernen, die extra zur Vernissage anreist. Zum Werk von Anna Handick Die 27-jährige Anna Handick hat im letzten Jahr die Meisterklasse von Claus Bury an der Nürnberger Kunstakademie absolviert. In Zeichnungen und Installationen beschäftigt sie sich mit unentdeckten Lebensformen, Augenblickaufnahmen aus der Zukunft, mit von Menschen geschaffenen Räumen und Strukturen, wenn die Menschen sie schon längst vergessen haben. Mit natürlich wirkenden Materialien wie Hanf und Pappmaché, welche zum Teil an den Enden bröckeln und Risse aufweisen, kreiert Anna Handick organische Formen, die an verlassene Nester, Behausungen, ausgeschlüpfte Eier und exotische und fleischfressende Pflanzen erinnern. Die unregelmässigen Oberflächen, die gedämpften Farben, der Geruch des Hanfs sowie das leichte Schaukeln der von der Decke herabhängenden Installationen regen die Phantasie an und lassen im Betrachter die Frage entstehen, wer oder was diese Hüllen und Behausungen wohl soeben verlassen hat. Unbewusst hält der Betrachter beständig Ausschau nach den Bewohnern der Skulpturen. Diese werden jedoch nie sichtbar. Sind die Wesen bereits vor langer Zeit entschlüpft? Gab es vielleicht nie Bewohner und es ist das Lebewesen selbst, welches sich durch die Räume ausbreitet? Anna Handick’s Werke stellen die Natur und die Zivilisation nicht als Gegner dar. Dennoch lassen die flächig ausgebreiteten Installationen und die an Stadtpläne angelehnten Zeichnungen die Frage auftauchen, wohin der Mensch die Natur führen wird. Werden in der fernen Zukunft nur noch Pflanzen und Tiere überleben können, die sich auch im kargsten Umfeld behaupten können? Werden solche Wesen denjenigen ähnlich sehen, welche Anna Handick in dieser Ausstellung zeigt? Der Besucher der Galerie ART FORUM UTE BARTH wird auch nach dem Verlassen der Räume die Bilder und Eindrücke in seinem Kopf behalten und wie nach fernen Kindheitserinnerungen noch lange in seinem Gedächtnis danach graben, woran ihn die Gebilde und Werke eigentlich erinnern. Eine Antwort finden wird er wohl kaum. Termine An der Vernissage am Donnerstag, 30. August von 17 – 20 Uhr können diese Fragen anhand ausgewählter Werke von Anna Handick in der Galerie ART FORUM UTE BARTH überprüft werden. Die Ausstellung dauert bis zum 29. September 2012. >>> BILD-MATERIAL zur Ausstellung   > Mehr Infos unter info@utebarth.com  oder Tel. 044 3802711 Neue Ausstellung 25.Mai – 7.Juli 2012 (English Version below) Soloshow @ Gallery ART FORUM UTE BARTH, Zurich

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Judith Trepp   New Paintings

Das Spiel mit dem Spannungsfeld zwischen Linie und Fläche und zwischen Fläche und Raum ist charakteristisch für den Stil der amerikanischen Künstlerin Judith Trepp. Die Galerie ART FORUM UTE BARTH zeigt in einer Einzelausstellung ihre neusten Gemälde auf Leinwand, die ihr fortdauerndes Interesse am Verhältnis zwischen malerischen Ausdrucksmöglichkeiten und subjektiven Erfahrungen zeigen. Zudem lassen sie einen neuen thematischen Schwerpunkt erkennen: die Auseinandersetzung mit der Natur. Aus Wiederholungen, Verbindungen und Brüchen, die sich in elementaren Gegensätzlichkeiten wie hell und dunkel oder linear und flächig zeigen, setzt sich eine rhythmische Form zusammen. Im dynamischen Wechsel von Kontrast und Harmonie entfalten die abstrakten Werke Judith Trepps ihre anziehende Wirkung. Die sorgfältige Herstellung des Malgrunds markiert immer den Anfang ihres malerischen Aktes. Die vielfachen Schichtungen von Eitempera und verdünnten Ölfarben, die mit einem federartigen japanischen Pinsel aufgetragen werden, dienen der räumlichen und motivischen Struktur des Bildes. Auf dem so erarbeiteten Hintergrund gestaltet sie Zeichen oder symbolhafte Formen. Diese ermöglichen es, fragmentarische Bezüge zu Landschaftselementen, wie z.B. Berge und Flüsse oder sich bewegenden Menschen herzustellen. Die spontane und schnelle Pinselführung ähnelt der fernöstlichen Kalligraphiekunst. Sowohl die zufälligen Spuren im Hintergrund als auch die spontanen Effekte des Zeichens im Vordergrund, basieren auf perfektionierten Skizzen und Experimenten. Zudem erwecken ihre Werke Assoziationen an die Kunst von Franz Kline oder Robert Motherwell. Für die in den 40er Jahren in New York geborene Künstlerin, dient der Ansatz der New York School, d.h. die Leinwand als „arena in which to act“ (Harold Rosenberg), als einen Ausgangspunkt ihrer Reise in die Kunst. Aber im Gegensatz zu den klassisch-abstrakten Expressionisten wie Kline, Hoffman oder Motherwell, zeichnet sich ihre Beziehung zum Bild durch eine skeptische und kritische Haltung aus. Die Gegensätze in Trepps Werk rufen folgende Fragen hervor: Ist das Abgebildete eine Linie oder eine Fläche? Wird ein Raum oder eine zweidimensionale Ebene dargestellt? Ist das gemalte Zeichen abstrakt oder ein Fragment von etwas Gegenständlichem? Trepps neue Werke erweitern den Fragenkanon um den Begriff der Authentizität: Wie werden persönlich erlebte Situationen als Kunst fiktionalisiert? In welcher Relation stehen Erlebnis und fiktionale Konstruktion zueinander? Woran kann der Betrachter den Ausdruck des Künstlers als unmittelbar festmachen? Am Donnerstag 24.Mai von 18 – 20 Uhr können diese Fragen anhand ausgewählter Werke von Judith Trepp in der Galerie ART FORUM UTE BARTH überprüft werden. Die Ausstellung dauert bis zum 7.Juli 2012. Judith Trepp: Paradoxe Spannung und Zwischenräume Artist Info Judith Trepp Pressrelease English: Judith Trepp @ ART FORUM UTE BARTH

Ausstellungsdauer: 25.Mai – 7.Juli 2012

Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin: Donnerstag,  24.Mai 2012  18-20 Uhr   Bildmaterial Download in Druckqualität (300dpi)  weitere Fotos auf der Galerie-Website: http://www.utebarth.com/presse_galerie_barth_AKTUELL.htm

Judith Trepp, Untitled, 2010, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 65 x 115 cm, © ART FORUM UTE BARTH
Judith Trepp, Untitled, 2010, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 65 x 115 cm, © ART FORUM UTE BARTH
Judith Trepp, Untitled, 2010, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 61 x 115 cm, © ART FORUM UTE BARTH
Judith Trepp, Untitled, 2010, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 61 x 115 cm, © ART FORUM UTE BARTH
Judith Trepp, Untitled, 2010, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 80 x 120 cm, © ART FORUM UTE BARTH
Judith Trepp, Untitled, 2010, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 80 x 120 cm, © ART FORUM UTE BARTH
Judith Trepp, Untitled, 2011, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 33 x 64cm, © ART FORUM UTE BARTH
Judith Trepp, Untitled, 2011, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 33 x 64cm, © ART FORUM UTE BARTH
Judith Trepp, Untitled, 2009, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 90 x 110 cm, © ART FORUM UTE BARTH
Judith Trepp, Untitled, 2009, Eitempera, Öl und Ölstift auf Leinwand, 90 x 110 cm, © ART FORUM UTE BARTH

http://www.utebarth.com/kuenstler/judith_trepp.htm http://www.judithtrepp.net/home.html English version:

Soloshow @ Gallery ART FORUM UTE BARTH, Zurich

Judith Trepp New Paintings

Characterized by a tension between the visible and invisible, and the juxtaposition of emptiness and abundance, the work of American painter Judith Trepp explores the uncanny interaction of line, surface and space. Art Forum Ute Barth is delighted to present a solo exhibition of the artist’s recent works that continue her enquiry into the relationship between expression and subjective experience, as well as a new thematic focus on the perception of nature. Composed of multiple repetitions, connections and fractures, the rhythmic forms of Trepp’s paintings draw on a dynamic interplay of harmony and discord. Elemental contrasts such as light and dark, straight and flat, loose and tight, and strong and tender define both her pictorial compositions and working method. For Trepp, the act of painting always begins with the careful preparation of a surface. By applying multiple layers of egg tempera and diluted washes of colored oil with a loose, feathery Japanese brush,  she  allows  the  movement  of  paint,  texture  of  canvas,  and  traces  of  brushstroke  to determine the underlying spatial and thematic structure of the picture, as well as draw attention to the apparent significance of her physical action and labor within the painting process. Trepp then inscribes this meticulous surface with a series of painted signs that recall symbolic forms such as mountains and rivers, or even people in motion. Here her brushwork appears at  once spontaneous and controlled, her gestures rapid yet precise, as akin to Far Eastern calligraphy, as it is to artists such as Franz Kline, Robert Motherwell and Hans  Hoffmann  whom  have  been influential on Trepp’s work since the beginning of her career. Born  in  1940’s  New  York,  the  approach  of  the  New  York  School,  with  its  emphasis  on spontaneous emotional and spiritual expression as an aesthetic strategy, served as Trepp’s point of departure in the visual arts (indeed, Harold Rosenberg’s description of the canvas as “an arena in which to act”, could still apply to her works today). However, in contrast to classic abstract expressionists such as Kline and Motherwell, Trepp’s paintings conceal a skeptical and critical attitude: despite  their  apparent  spontaneity,  both  her  surface  preparation  and  gestural  mark-making are based on repeated and perfected sketches, a process that by definition deviates from the logic of expressionism. The viewer thus perceives the borderline between coincidence and control,  chaos  and  order,  and  is  drawn  to  question  the  verisimilitude  of  the  picture  as  the equivalent of experienced impressions. This relates closely to the ongoing debate around the notion of authenticity in the visual arts which has  commanded  so  much  attention  since  the  rise  of  post-modernity.  How, for example, are personal experiences fictionalized in artworks? By what means do the experience and fictional construction link to each other? And how can the viewer verify the expression of the artist within the work? Confronted by Trepp’s ambiguous alter-expressionism, one might initially seek answers in the tangible: is the depicted image a line or a surface? Does it present an illusionary space or a two-dimensional form? Are the painted signs fragments of something concrete or solely abstract? Yet it is her denial of a clear boundary between dualisms such as line and surface, surface and space, fragment and totality, that establishes her paintings as rhetorical figures – much like zen buddhistic “Koans” intended to train us in thought beyond the either/or.

Pressrelease and further informationJudith Trepp @ Gallery ART FORUM UTE BARTH Opening Reception: Thursday, May 24, 6 pm – 8 pm at the Gallery ART FORUM UTE BARTH, Artist in Attendance Duration of the exhibition: May 25 – July 7, 2012. Further information about the artist: http://www.utebarth.com/kuenstler/judith_trepp.htm http://www.judithtrepp.net/home.html

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